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LED Außenstrahler richtig auswählen (IP-Schutz, Helligkeit, Montage)

LED Außenstrahler sind die effizienteste Lösung für Fassaden, Einfahrten, Gärten und Terrassen. Aber nicht jeder Strahler eignet sich für draußen – IP-Schutz, Helligkeit und Montage müssen stimmen. In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei der Auswahl achten musst.

IP-Schutzart: Welcher Schutz für welchen Einsatzort?

Die IP-Schutzart gibt an, wie gut ein Gerät gegen Staub und Wasser geschützt ist. Für den Außenbereich ist das die wichtigste Angabe:

IP-SchutzartSchutz gegenGeeignet für
IP44SpritzwasserÜberdachte Bereiche, Carport
IP54Staub + SpritzwasserGeschützte Montage an der Fassade
IP65StrahlwasserFassade, Garten, offene Montage
IP67Zeitweises UntertauchenBodenstrahler, überflutungsgefährdete Bereiche

Empfehlung: Für die meisten Außenanwendungen ist IP65 der Standard. Damit bist du gegen Regen, Schnee und Reinigung mit dem Gartenschlauch geschützt.

Wie hell muss ein Außenstrahler sein?

Die nötige Helligkeit hängt vom Einsatzzweck ab:

EinsatzEmpfohlene HelligkeitTypische Leistung
Akzentlicht (Pflanzen, Objekte)200–500 lm3–5 W
Wegbeleuchtung300–800 lm5–10 W
Einfahrt, Haustür800–1500 lm10–20 W
Sicherheitslicht (große Fläche)2000–5000 lm20–50 W

Tipp: Im Außenbereich braucht man weniger Licht als man denkt. Nachts sind die Augen empfindlicher – 1.000 Lumen an der Haustür reichen in der Regel völlig aus. Zu helles Licht blendet und stört die Nachbarn.

Farbtemperatur: Warm oder kalt?

  • 3000K (warmweiß): Einladend, gemütlich – ideal für Terrasse, Garten, Eingang
  • 4000K (neutralweiß): Klar und funktional – gut für Einfahrten und Arbeitsbereiche
  • 6000K+ (kaltweiß): Sehr hell, wirkt aber kalt und ungemütlich – nur für Sicherheitsbeleuchtung

Praktisch sind Strahler mit CCT-Umschaltung (z. B. 3000K / 4000K / 6000K), bei denen du die Farbtemperatur je nach Bedarf einstellen kannst.

Montage: Worauf du achten musst

  • Montagehöhe: 2–3 Meter für Fassadenstrahler – hoch genug, um eine Fläche auszuleuchten, niedrig genug, um nicht zu blenden
  • Ausrichtung: Strahler leicht nach unten neigen, nicht horizontal oder nach oben – das vermeidet Lichtverschmutzung und Blendung
  • Kabelführung: Stromkabel durch die Wand führen, nicht offen über die Fassade – sauberer und sicherer
  • Untergrund: Bei WDVS-Fassaden (Styropor) spezielle Dübel verwenden

Bewegungsmelder: Ja oder nein?

Viele Außenstrahler gibt es mit integriertem oder nachrüstbarem Bewegungsmelder. Das spart Strom und erhöht die Sicherheit. Allerdings hat ein dauerhaft leuchtender Strahler auch Vorteile – z. B. als Orientierungslicht auf der Terrasse.

Die Entscheidung zwischen klassischem Bewegungsmelder und smarter Steuerung beleuchten wir in Bewegungsmelder oder Smart-Steuerung.

Typische Fehler beim Kauf

  • IP-Schutz zu niedrig: Ein IP44-Strahler an einer ungeschützten Fassade hält nicht lange
  • Zu hell: 5.000 Lumen an der Haustür blenden jeden Besucher und die halbe Nachbarschaft
  • Billig-Strahler: Günstige Modelle haben oft schlecht abgedichtete Gehäuse – nach einem Winter dringt Feuchtigkeit ein
  • Falsche Farbtemperatur: 6500K am Hauseingang wirkt wie ein Gefängnishof – 3000K ist die bessere Wahl

Fazit: IP65, passende Lumen, richtige Farbe

Ein guter LED Außenstrahler braucht drei Dinge: IP65 oder besser, eine zum Einsatzzweck passende Helligkeit und eine angenehme Farbtemperatur (3000–4000K). Nimm dir Zeit bei der Planung der Montagehöhe und Ausrichtung – das macht den Unterschied zwischen „blendet“ und „beleuchtet“.

LED Außenstrahler mit CCT-Umschaltung und IP65-Schutz findest du bei LongLife-LED.de – z. B. die LUCA- und LYNN-Serie mit optionalem Bewegungsmelder.

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